Meditation & Achtsamkeit: Wirksame Anti-Stress-Medizin und noch so viel mehr …

Besonders die Achtsamkeitsmeditation hat sich in der Stressbewältigung bewährt und die Wirksamkeit ist in vielen Studien belegt. Aber Meditation kann noch so viel mehr und das Potential von Achtsamkeit und Meditationstechniken ist riesig:

Was bedeutet Meditation?

Meditieren (im Sinne der Achtsamkeitsmeditation) bedeutet, aufmerksam und präsent in Stille zu sitzen und die Konzentration auf nur eine Sache (i.d.R. ist das die Atmung) zu lenken.

In der Meditation versucht man auftauchende Gedanken, Gefühle, oder Impulse nur zu beobachten und nicht zu bewertet. Man nimmt innerlich die Haltung eines Beobachters ein und probiert, alles was sich an Gedanken und Empfindungen zeigt, mit Neugier, Freundlichkeit, Güte und Wohlwollen wahrzunehmen.

Das Wort Meditation bedeutet soviel wie nachdenken,  nachsinnen, überlegen und leitet sich vom lateinischen Wort “meditatio / meditari” ab.

Darüber hinaus bietet Meditation die Möglichkeit den eigenen Geist zu ergründen, zu schulen (Neuroplastizität) und tiefe Einsichten über sich selbst zu erlangen.

Eine gute Basis für Persönlichkeitsentwicklung und heilsame Veränderung in Richtung Freude, Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Was bedeutet Achtsamkeit

Da unser Geist eine natürliche Tendenz zum Abschweifen, Beurteilen und Bewerten hat, ist es gar nicht so leicht eine neutrale Beobachterposition einzunehmen. Das Gute daran: sobald man bemerkt, dass die Aufmerksamkeit abwandert, ist man achtsam. Wenn man den Geist dann freundlich aber bestimmt zum Atem zurücklenkt, übt man in der Meditation Achtsamkeit, Güte und freundliche Aufmerksamkeit.

Achtsamkeit ist ein besondere Form der Aufmerksamkeit. Man ist achtsam, wenn man sich bewusst ist, was gerade jetzt in diesem Moment passiert. Das betrifft die ganze Wahrnehmung, mit Denken, Fühlen und Handeln.

Studien belegen, wenn man nicht in Achtsamkeit geübt ist, wird man die meiste Zeit des Tages unbewusst von seinen Gedanken, Gefühlen und Impulsen gesteuert.

Wie wirkt Meditation

Meditation schult unsere “geistige Aufmerksamkeit” und stärkt u.A. die Fähigkeit zur Selbststeuerung. Außerdem wird durch die Konzentration auf nur eine Sache und die wertfreie Beobachtung von Gedanken, Gefühlen und Impulsen, unser inneres Beruhigungssystem aktiv. Das vegetative Nervensystem kann umschalten auf Entspannung, die Gedanken können sich beruhigen und der Geist wird ruhig und klar …

Es ist ungefähr so, als würde man aufhören in einem Glas mit Wasser und Sand zu rühren. Sobald man nicht mehr rührt, setzt der Sand sich ab und das Wasser klärt sich …

Die Fähigkeit eigene (stresserzeugende) Gedanken- und Bewertungsmuster zu erkennen, sich davon zu distanzieren und sich selbst zu beruhigen, wird im Laufe der Meditations- & Achtsamkeitspraxis immer besser.

Das hat viele heilsame Effekte: Aus zahlreichen Studien weiß man zum Beispiel inzwischen, dass Achtsamkeitsmeditation bei leichten Depressionen wie ein mildes Antidepressivum wirkt.

Das Stressreaktion wird deutlich gedämpft und die Fähigkeit mit Druck & Herausforderungen umzugehen steigt. Schmerzpatienten können besser mit Ihren Symptomen umgehen und brauchen weniger Schmerzmittel. Menschen mit Schlafstörungen erleben nach einem 8-wöchigen Training eine deutliche Besserung Ihrer Symptome und schlafen besser.

Ein Training in Achtsamkeit und Meditation verbessert außerdem die Lebensqualität, das Glücksempfinden und führt langfristig zu mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Es gibt viele unterschiedliche formelle und informelle Möglichkeiten, um sowohl Achtsamkeit, als auch Meditation zu praktizieren.

Allen gemeinsam ist das Ziel, mehr Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Bewusstheit, gekoppelt mit einer wohlwollenden, inneren Haltung aufzubauen und diese in den Alltag zu integrieren.

ENTSPANNUNGSCOACHING – FÜR WENIGER STRESS & MEHR GELASSENHEIT

Die positive Wirkung von Meditation

Wer regelmäßig meditiert und Achtsamkeit praktiziert

  • ist entspannter und gelassener
  • schläft besser
  • stärkt das Immunsystem
  • steigert die Stressresistenz
  • verlangsamt den Alterungsprozess (Telomere)
  • senkt das Risiko für eine Demenzerkrankung
  • stärkt die Empathiefähigkeit und Selbstakzeptanz
  • ist konzentrierter & kreativer
  • erhöht das eigene Wohlbefinden: Lebensqualität, Zufriedenheit und Glücksempfinden steigen
  • und fühlt sich einfach besser!

Eine Vielzahl an unterschiedlichen wissenschaftlichen Studien bestätigt diese Wirkungen.

Schon bei einer täglichen Meditationszeit von 15 Minuten können diese Effekte nachgewiesen werden. Unser Gehirn verändert sich durch Meditation (Neuroplastizität). Dabei können neue Nervenbahnen entstehen, bestimmte Bereiche, wie z.B. der Bereich der Emotionsverarbeitung, kann “wachsen” und an Dichte zunehmen.

Meditation & Achtsamkeit lernen

Wenn Sie gerne lernen möchten wie man meditiert, um zum Beispiel die Gedanken zu beruhigen oder Stress abzubauen, dann lassen Sie sich am besten professionell begleiten: Ich vermittle Achtsamkeits- und Meditationstechniken im Rahmen von Entspannungscoaching oder Entspannungstherapie und natürlich auch in Kursen, wie z.B. dem MSC-Kurs.

Gerade zu Beginn der Meditationspraxis ist die Unterstützung durch einen erfahrenen Lehrer oder auch Therapeuten hilfreich. Besonders dann, wenn bereits Stresssymptome, oder dauerhaft andere Beschwerden, wie z.B. Grübeln, Schmerzen, Ängste, depressive Verstimmungen, usw. bestehen. Gerade in diesen Fällen ist ein individuelles Vorgehen oft besonders wichtig.

Interessieren Sie sich für ein achtsamkeitsbasiertes Coaching, oder einen Kurs? Dann schreiben Sie mir, ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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