Metapher Die zwei Wölfe: Eine Geschichte zum Nachdenken über einen Kampf, der in jedem von uns stattfindet (mehr oder weniger ) …

Metapher DIE ZWEI WÖLFE

Ein alter Indianer sitzt mit seiner Familie und seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Sie reden über das Leben mit seine Herausforderungen und da erzählt der Alte über einen Kampf. Ein Kampf, der schon sehr lange in seinem Inneren tobt:

Und er sagt: „Mein Sohn, dieser Kampf fühlt sich an, als würde er von zwei Wölfen ausgefochten.“

Der eine Wolf ist böse:

Er ist der HASS, der Zorn, der Neid, die Anspannung, der Stress, die Ungeduld, die Eifersucht, Sorgen, Schmerz, Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere Wolf ist gut:

Er verkörpert die LIEBE, die Freude, den Frieden, die Gelassenheit, die Geduld, Hoffnung, Heiterkeit und Demut, die Güte, das Wohlwollen, Zuneigung, Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und den Glauben.

Der Enkel schaut den Gr0ßvater daraufhin aufmerksam an und er denkt ein paar Augenblicke über die Worte nach. Und dann fragt er:

“Welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”

Und der alte Cherokee antwortete:

„Der den du fütterst!“

Zum Nachdenken:

Jeder von uns, jedes menschliche Wesen trägt beide Anlagen in sich! Wir können “Teufel” oder “Engel”  sein. Je nachdem wie wir erzogen wurden, welche Erfahrungen wir in früher Kindheit und Jugend, aber auch später im Leben machen, bilden und verstärken sich bestimmte Charakterzüge aus. Darauf haben wir als junge Menschen keinen oder nur begrenzt Einfluß.

Als Erwachsene allerdings haben wir eine Wahl. Wir können uns bewusst dafür entscheiden, welchen Wolf wir füttern.

Ist es der Wolf der Liebe mit Güte, Hoffnung, Freude, Gelassenheit, Mitgefühl, Dankbarkeit, Selbstliebe und …. ?

Oder füttern wir den anderen Wolf, zum Beispiel wenn wir uns im Ärger verlieren, zornig sind, jammern oder nach Vergeltung schreien ….  Aber auch ständige Betriebsamkeit, Stress, Hektik, Selbstzweifel, Perfektionismus, Neid, Selbstkritik, oder ständiges Grübeln lässt diesen Wolf wachsen und gedeihen.

Es lohnt sich darüber nachzudenken und achtsam immer wieder eine bewusste Entscheidung zu treffen. Täglich auf´s neue! Unser Gehirn lernt durch Wiederholung! Das was wir oft machen, können wir besonders gut.

Die Praxis der Achtsamkeit unterstützt diese bewusste Wahl. Nur wenn wir unsere eigenen Muster, Gewohnheiten und Gedanken achtsam wahrnehmen und ggfs. verändern, ist es möglich den “hilfreichen Wolf” zu stärken. Und möglicherweise hört dann der innere Kampf sogar von ganz alleine auf 🙂

Das Video zur Geschichte von den zwei Wölfen erklärt das anschaulich:

ENTSPANNUNGSCOACHING – IHR WEG ZU WENIGER STRESS & MEHR GELASSENHEIT

Wenn Sie gerne mit professioneller Unterstützung oder einem Entspannungscoaching herausfinden möchten, wie Sie den “richtigen” Wolf füttern, dann schreiben Sie mir. Ich freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Zum Weiterlesen und Ausprobieren

Wenn Sie Lust haben, probieren Sie eine einfache Achtsamkeitsübung: Die  Meditation Liebevolles Atmen oder die Meditation Zeit für Dich, sind sehr gut geeignet, um freundliche Aufmerksamkeit für sich selbst zu schulen.

MSC Mindful Self-Compassion – das 8 Wochen Kurs Programm zum Erlernen von Güte & Wohlwollen für sich selbst

Selbstmitgefühl – Freundlich und wohlwollend mit sich selbst umgehen

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