Systematische Entspannungsverfahren (EV) werden seit vielen Jahren erfolgreich angewandt, um für Entspannung und Erholung zu sorgen. Außerdem lassen sich viele stressbedingte Krankheiten damit behandeln, lindern, oder erleichtern den Umgang damit.

Entspannungsverfahren

Systematischen Entspannungsverfahren sind wissenschaftlich sehr gut auf Ihre Wirksamkeit untersucht.

Dazu zählen das Autogene Training nach Schultz und die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Mit beiden Verfahren kann man selbstständig, über eine bestimmte Technik, einen Zustand von Ruhe und Entspannung induzieren. Entspannungsverfahren sind eine Selbshilftetechnik.

Darüber hinaus gibt es den großen Bereich der unsystematischen Entspannungstechniken. Das sind zum Beispiel Fantasiereisen, Imaginationen, Mentaltechniken, Atemtechniken und natürlich auch Yoga, Qi Gong, usw.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit & Meditation und der relativ neuen Bereich Selbstmitgefühl, nehmen eine Sonderstellung ein. Auch diese „Techniken“ führen zu Entspannung, allerdings ist das nicht das vordringliche Ziel (wie bei den Entspannungsverfahren). Viel wichtiger dabei ist: Selbsterkenntnis und das Erlernen einer anderen Grundeinstellung. 

Auch auf diesen Gebieten wird viel geforscht und die Wirksamkeit in Sachen Stressbewältigung ist inzwischen eindeutig erwiesen.

Mehr zu Entspannungsverfahren:

Wirkungsweise - Ziel

Unterschiedliche Entspannungsverfahren – gleiches Ziel:

Allen Entspannungsmethoden ist gemeinsam, dass über eine bestimmte Entspannungstechnik, bzw. ein Ritual ein Zustand von Ruhe und Entspannung erreicht wird. Je nach Entspannungsverfahren unterscheidet sich diese Technik.

Man lernt über diese Technik/Ritual ganz bewusst von Anspannung auf Entspannung umzuschalten. Vergleichbar mit dem Umlegen eines Schalters.

(Im Gegensatz dazu haben Achtsamkeits- und Meditationstechniken vordringlich nicht das Ziel Entspannung hervorzurufen. Vielmehr geht es darum eine bewusste, nicht urteilende und wertfreie Grundhaltung zu erlangen. Auch dieser Weg führt dann im Ergebnis zu weniger Stress und mehr Gelassenheit).

Beim Üben des jeweiligen Entspannungsverfahren geht es nicht nur darum die jeweilige Entspannungstechnik zu erlernen, sondern auch um Selbstfürsorge, Verbesserung der Körperwahrnehmung und um Stärkung der Selbstwirksamkeit. Wie das genau geht und zusammenhängt, lernt man am besten von einem Trainer oder Therapeuten.

Hat man ein Entspannungsverfahren einmal erlernt, kann man es jederzeit selbstständig anwenden, um zu entspannen und zu regenerieren (Prävention), oder um bestimmte Situationen im Alltag stress- und angstfreier zu bewältigen (Entspannungstherapie).

Nutzen: 

Ganz nebenbei

  • stärkt man so das Immunsystem
  • lockert die Muskulatur
  • stärkt sein Herz- Kreislaufsystem
  • sorgt für mehr Entspannung und Wohlbefinden
  • trainiert die eigene Entspannungsfähigkeit, Stresskompetenz und wird gelassener und stressresistenter

Entspannungsverfahren – Ein Weg zu mehr Gelassenheit und Wohlbefinden

Anwendungsgebiete

 Anwendungsgebiete:

Entspannungsverfahren werden sowohl präventiv, als auch zur Behandlung bzw. Linderung von körperlichen und psychischen Symptomen, sowie begleitend bei einer Therapie eingesetzt.

Sie sind äußerst hilfreich um Stress abzubauen, Entspannung und Wohlbefinden zu finden und schaffen damit einen gesunden Ausgleich zu unserer leistungsorientierten Arbeitswelt: Gesund bleiben wir auf Dauer nur, wenn Anspannung und Entspannung sich immer wieder abwechseln.

Indikationen für Entspannungsverfahren:

Entspannungsverfahren finden ihre Anwendung bei unterschiedlichsten Symptomen und sind nachweislich wirksam bei: Unruhe, Erschöpfung, Ängsten, Schlafstörungen, Tinnitus, Bluthochdruck, Beschwerden des Herz- Kreislaufsystems, u.v.m.  Lesen Sie hier mehr zu den Indikationen …

Ein offenes Wort

Noch ein offenes Wort:

Entspannungsverfahren gehören zu den übenden Verfahren. Das bedeutet, man lernt sie nur durch regelmäßiges (tägliches) üben.

Dabei unterscheidet eine Trainings- und eine Anwendungsphase. Das heißt, zunächst übt man (unter Optimalbedingungen) den Entspannungszustand herzustellen. Erst wenn man das sicher beherrscht, kann man es auch in der akuten Situation mit Erfolg anwenden.

Um Sie in den einzelnen Phasen optimal zu unterstützen, habe ich ein spezielles Konzept entwickelt. Je nach Ziel, Anliegen und Ausgangssituation, kann ein Kurs , oder (bei bereits bestehenden Symptomen) ein Einzeltraining, manchmal auch die Kombination aus beidem, die beste Alternative sein. Persönliche Betreuung, Motivation, Wohlfühlatmosphäre und gute Laune sind dabei immer inklusive 🙂

Ich biete in meiner Praxis die beschriebenen Entspannungstechniken im Einzelsetting im Entspannungscoaching, der Entspannungstherapie, sowie in Entspannungskursen an. Bei Interesse berate ich Sie gerne und freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.