In der Entspannungstherapie (ET) wird Entspannung therapeutisch genutzt. Das Ziel dabei ist, körperliche und psychische Anspannung mit Entspannungsverfahren zu lösen und/oder zu lindern.

Entspannungstherapie wird oft begleitend, zum Beispiel bei einer Psychotherapie angewandt, kann aber auch alleine sehr hilfreich sein. Je nach Diagnose und Symptom hilft ET bei vielen Stresserkrankungen, Ängsten & nervösen Beschwerden. Aber auch bei körperlichen Symptomen und Erkrankungen ist Entspannungstherapie eine gute Alternative. Dazu gehören zum Beispiel Schlafstörungen, Erschöpfung, Migräne, Reizdarm, Tinnitus, hoher Blutdruck, Muskelverspannungen, u.v.m. .

Entspannungstherapie – Entspannung als Therapie

Entspannungstherapie ist die therapeutische Begleitung von körperlichen und/oder psychischen Symptomen mit Entspannungstechniken. Dafür nutz man systematische Entspannungsverfahren, aber auch andere Entspannungsmethoden wie Achtsamkeit & Meditation, Selbstmitgefühl, Hypnose, Atemtechniken & Biofeedback.

Weil Entspannungstherapie darauf abzielt Symptome zu lindern, zu behandeln, oder den Umgang damit zu erleichtern, darf sie nur  von ausgebildeten Therapeuten praktiziert werden. Ein Entspannungstherapeut hat deshalb eine Heilerlaubnis. In Deutschland sind das Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen & Heilpraktiker für Psychotherapie. (Trainer oder Kursleiter für Entspannungsverfahren, die keine Heilerlaubnis haben, dürfen Entspannungstechniken nur im Rahmen der Prävention vermitteln.)

Ziel der Entspannungstherapie

Therapeutisches Ziel ist, das willentliche Herbeiführen einer Entspannungsreaktion und damit ein entspannter Zustand. Dieser Zustand wird in der Therapie auf verschiedene Arten genutzt. Schmerzlinderung, Angstbewältigung, oder Anregung der Selbstheilung sind nur einige davon. Um die Entspannung herbeizuführen gibt es unterschiedliche Methoden und Wirkprinzipien, je nach Symptom oder Anliegen verschieden. 

Ich arbeite in meiner Praxis mit systematischen Entspannungsverfahren, wie Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung, aber auch mit achtsamkeitsbasierten Ansätzen, wie Selbstmitgefühl. Imagination, Hypnose und Stressbewältigungstechniken ergänzen mein Angebot.

Entspannung als Therapie hat folgende Vorteile:

Entspannungstherapeutische Interventionen wirken sanft und werden i.d.R. als angenehm empfunden. Außerdem lernt man im Rahmen dieser Therapie, was man selbst tun kann, um

  • verschiedenste Symptome mit Entspannung zu lindern, oder zu behandeln
  • sich wohler zu fühlen
  • mehr Lebensqualität zu haben
  • gelassen zu bleiben (evtl. auch trotz Beschwerden)
  • freundlich und mitfühlend mit sich selbst umzugehen
  • zu regenerieren und aufzutanken

Das führt zu mehr Wohlbefinden und stärkt nebenbei die Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit und Selbststeuerung. Wichtige psychologische Faktoren, die eng mit Resilienz und Gesundheit verbunden sind.

Anwendungsgebiete:

Alle Symptome die mit erhöhter psychophysiologischer Anspannung in Verbindung stehen, wie z. B.

  • Ängste
  • depressive Symptomatik
  • Schlafstörungen
  • funktionelle Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen (Migräne und Spannungskopfschmerzen)
  • innere Anspannung, Unruhe, Grübelei
  • Tinnitus, Hörsturz
  • Muskelverspannungen
  • chron. Schmerzzustände
  • u.v.m

Unterschied zu Entspannungscoaching – Entspannungstherapie:

Entspannungscoaching beinhaltet verschiedene Möglichkeiten der Entspannung und  Stressbewältigung bevor eine behandlungsbedürftige Störung i.S. des ICD 10 vorliegt. Entspannungstherapie greift, wenn bereits eine behandlungsbedürftige Erkrankung besteht.


Möchten Sie wissen möchten, ob eine Entspannungstherapie auch für Sie hilfreich sein könnte?

Dann lassen Sie sich beraten!

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme mit dem Formular, oder telefonisch unter 089 – 89428584.


Zum Weiterlesen:

Entspannungstherapie bei Schlafstörungen

Zu viel Stress? Hier geht´s zum Entspannungscheck

Übersicht Entspannungstechniken