Achtsamkeit in der Weihnachtszeit: 5 Tipps für mehr Entspannung

Achtsamkeit in der Weihnachtszeit

Oder, wie Achtsamkeit in der Weihnachtszeit helfen kann ganz entspannt unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen:

Alle Jahre wieder ist Weihnachten (oh Wunder 🙂 ) am 24.12 . Und obwohl das eigentlich hinreichend bekannt ist, ist man doch immer wieder überrascht, wie schnell das Jahr vergangen ist, dass bald schon der 24.12 ist, usw. und automatisch verfällt man in die alljährliche Hektik zum Jahresende … Geht Ihnen das auch so?

 

Irgendwie möchte man unbedingt noch alles erledigen, was zwar die letzten Monate gar nicht so wichtig war, aber eben jetzt doch dringend gemacht werden muss. Daneben wird das Haus dekoriert, Plätzchen gebacken, mit den Kindern gebastelt, Geschenke besorgt und diverse Weihnachtsfeiern & Christkindelmärkte möchten besucht werden.

Wem das noch nicht genug ist, der nimmt sich vor noch vor Weihnachten mindestens 1 x zum Skifahren zu gehen, an alle Freunde eine besonders netten Weihnachtskarte zu schreiben (natürlich selbst gemacht), den längst fälligen Zahnarztbesuch zu absolvieren, die Heizung richten zu lassen (die schon seit Wochen nicht mehr richtig funktioniert) und so weiter … Tja, dabei kann einem schon der (Angst-)Schweiß ausbrechen, oder? Aber was hat das jetzt eigentlich mit Achtsamkeit zu tun? Und wie kann Achtsamkeit helfen aus diesem Strudel herauszufinden?

Achtsamkeit ist eine Grundhaltung, eine Einstellung, die viel mit Aufmerksamkeit, mit Selbstwahrnehmung und natürlich auch mit Bewusstheit zu tun hat. Diese „Haltung“ kann man üben, indem man immer wieder achtsam und bewusst wahrnimmt, spürt wie die eigene (Stimmung-)Lage,  gerade ist und entsprechend handelt …

Das Gegenteil wäre Achtlosigkeit und das „Funktionieren im Autopilotmodus“. Und gerade vor Weihnachten, wenn wir so unglaublich viel zu tun haben, ist die Gefahr besonders groß, dass wir in dieses Funktionieren hineinschlittern …

Damit Ihnen das nicht passiert, habe ich 5 Tipps/Anregungen, wie Sie Achtsamkeit in der Weihnachtszeit ganz einfach praktizieren können, um damit entspannter und gelassener durch die „Stade Zeit“ zu kommen:

 

5 Achtsamkeitsübungen für die Weihnachtszeit:

1. Bewusste, achtsame Selbstwahrnehmung:

Machen Sie sich bewusst, was Ihnen an Weihnachten wirklich wichtig ist. Was gefällt Ihnen besonders gut, was schätzen Sie und wie sehr „pflegen“ Sie diese Dinge. Wenn es mehrere sind, dann suchen Sie eine Sache heraus, der Sie sich widmen. Überlegen Sie, wie Sie diese Überzeugung im Alltag leben können, ganz achtsam … Möglicherweise ist damit verbunden, dass gewissen Dinge – die damit nicht zu vereinbaren sind – gestrichen werden. Aber was ist besser, hechelnd unter´m Weihnachtsbaum zu sitzen, oder freudig mit seinen Lieben zu feiern?

2. Achtsame Beziehungspflege:

Wer ist Ihnen besonders wichtig, vielleicht gerade jetzt. Mit wem möchten Sie gerne Zeit verbringen, einen Glühwein trinken, einen Einkaufsbummel machen, Plätzchen backen, oder … Und auch hier gilt, nehmen Sie ganz achtsam wahr, welche Menschen das sind, wie das zu 1. passt und nehmen Sie sich ganz bewusst für 1 oder 2 Menschen besonders Zeit, um die Weihnachtszeit zu genießen.

3. Achtsamer Konsum:

Bei all dem Geschenke- und Konsumwahn, überlegen Sie ganz bewusst: Wen möchten Sie beschenken und mit was? Und vielleicht noch, warum eigentlich? Ist es wirklich, um von Herzen eine Freude zu machen? Bei näherer Betrachtung stellt man manchmal ganz etwas anderes fest … Und noch eine andere Frage: Wie passt das, was Sie entdeckt haben zu 1. , also zu dem was Ihnen an Weihnachten besonders wichtig ist?

4. Achtsamkeitspausen:

Klinken Sie sich immer wieder aus der Alltagshektik aus, ganz bewusst. Machen Sie kleine Achtsamkeits– und Entspannungsübungen, oder tun Sie mal einen Moment nix, schenken Sie sich selbst Zeit und kommen Sie immer wieder bei sich selbst an … Ob das ein kleiner Spaziergang ist, in Ruhe eine Tasse Tee, eine Atemübung, oder … ist nicht so wichtig. Hauptsache Sie machen es bewusst und mit Genuss!

5. Dankbarkeit:

Machen Sie  1 x täglich eine Dankbarkeitspause. Nehmen Sie sich kurz Zeit und überlegen Sie, für was Sie dankbar sind. Das kann wirklich alles mögliche sein: Menschen, Dinge, Aufgaben, die vielen „Kleinigkeiten“ die das Leben lebenswert machen und die man so oft übersieht … Spüren Sie ganz bewusst diesem Gefühl der Dankbarkeit nach, vielleicht auch der Freude die dadurch entsteht … Das entstresst und macht glücklich!

Ganz allgemein gilt, weniger ist oft mehr! Nicht die Quantität, sondern die Qualität zählt. Das passt genauso auf die Beziehungspflege, wie auf die Plätzchen, oder Geschenke. Nur eine Sache kann man eigentlich nicht genug machen: Sich immer wieder bewusst machen, wofür man eigentlich dankbar ist! Jeden Tag auf´s Neue 🙂

Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude, Entspannung und Achtsamkeit in der Weihnachtszeit 🙂 und vielleicht sehen wir uns ja auf einem Entspannungsabend

Fröhliche und entspannte Weihnachten!

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